Laut Screen Daily haben Ken Loach, Drehbuchautor Paul Laverty und Produzentin Rebecca O’Brian auf die Protestaktion der Vorstandsvorsitzenden von Israels größter Kinogruppe Nurit Shani reagiert. Sie hatte angekündigt, die Einnahmen von Loachs Filmen Looking for Eric und Route Irish für die Bewerbung israelischer Filme zu verwenden, was wiederum als Reaktion auf einen Loachs Boykott von mehreren Filmfestivals zu verstehen ist, auf denen Filme gezeigt wurden, die indirekt vom israelischen Staat unterstützt wurden.
In dem Statement loben die drei die Entscheidung Shanis, auf Einnahmen zu Gunsten von Filmemachern verzichten zu wollen: „We hope this new found determination to redistribute wealth will be matched by her wisdom in choosing to support those film-makers most starved of resources. Logically, that would mean those brave free spirits in the Israeli artistic community who decide to respect the cultural boycott and refuse to accept any funds from the Israeli State.“ Weiterhin fordern sie, dass auch palästinensische Regisseure von den Geldern profitieren sollen und dass Filmprojekte unterstützt werden, die z.B. „those young men and women in Israeli prisons who refuse to join the Israeli army because of the illegal occupation of Palestinian lands.“